Andreas Sachse
Andreas Sachse

Papst lädt Nonne ein, gegen "sterilen Traditionalismus" zu predigen
Heute hat der Vatikan das Jubiläum des Heiligen Stuhls begangen. Schwester Maria Gloria Riva hielt eine Ansprache an Papst Leo XIV. und die Kurie. Sie predigte, dass die Hoffnung zwischen der Vergangenheit und der Zukunft liegt.
Schwester Riva warnte, dass es gefährlich sein kann, sich für eines der beiden "Extreme" zu entscheiden: Wenn man zu sehr zurückblickt, besteht die Gefahr, dass ein "steriler Traditionalismus" und eine "Nostalgie für eine Vergangenheit" entsteht, die nicht mehr existiert. Ein zu weiter Blick nach vorn könne zu einem illusorischen Futurismus und der Unfähigkeit führen, sich den konkreten Herausforderungen der Gegenwart zu stellen, sagte sie.
Anschließend trug Papst Leo XIV. das hölzerne Jubiläumskreuz und führte eine feierliche Prozession durch die Heilige Pforte des Petersdoms an. Die Kardinäle schritten direkt hinter ihm.
Während der Eucharistie im Petersdom dachte Papst Leo XIV. über die beiden …

,,die beiden Säulen des Heiligen Stuhls: die marianische und die petrinische. Der Heilige Stuhl erlebt die Koexistenz der beiden Pole - des marianischen und des petrinischen - auf ganz besondere Weise"
Wie bitte? So einen Unsinn wollte uns mal ein hochbegabter und hochnäsiger ,,Philosophie"student in einer Telegramgruppe unterjubeln. Scheint eine neue Mode in der modernistischen Theologie zu sein.

Andreas Sachse

Leo XIV.: Die Morgendämmerung der Desillusionierung
"Die Rede, die Leo XIV. an die Vertreter anderer kirchlicher Gemeinschaften und Religionen gerichtet hat, hat mich enttäuscht und traurig gemacht", schreibt AldoMariavalli.it (19. Mai). Er spricht von "der ersten Enttäuschung.
"Ich hatte auf eine Abkehr von den berüchtigten bergoglianischen Parolen über universelle Brüderlichkeit, Ökumene und Synodalität gehofft."
Aber: "Stattdessen bestätigte der Papst alles, und zwar indem er Bergoglios Dokumente wortwörtlich zitierte, einschließlich der unglückseligen Erklärung von Abu Dhabi."
Valli verweist auf mehrere Zitate aus der Rede von Leo XIV:
- "Eine der Stärken des Pontifikats von Papst Franziskus ist die universelle Brüderlichkeit. In diesem Punkt hat der Heilige Geist ihn wirklich 'gedrängt', Fortschritte zu machen."
- "Im Bewusstsein, dass Synodalität und Ökumene eng miteinander verbunden sind, möchte ich Ihnen versichern, dass ich die Bemühungen von Papst Franziskus zur Förderung des …

@Erich Christian Fastenmeier
Eine Frage an Sie: Wie würden Sie folgendes Zitat bewerten? Welche Weltanschauung/Religion kommt da zum Ausdruck?
👇👇👇
Wer hat's gesagt?
Das Konzil hat mir geholfen, eine Synthese meines persönlichen Glaubens vorzunehmen. Der Glaube unterwirft den Intellekt keinerlei Zwängen, er zwingt sie nicht in ein System festgelegter Wahrheiten...
Ich denke nicht, dass mein Glaube als traditionell bezeichnet werden kann...
Mein Glaube, wenn Sie so wollen, mein Theismus ist... von A bis Z die Frucht meines eigenen Denkens und meiner persönlichen Wahl... Er wurde in der Tiefe meines Ich's geboren, er war auch die Frucht meiner Anstrengungen, meines Geistes, der eine Antwort auf das Mysterium des Menschen und der Welt suchte.
Hervorhebungen von mir.

Andreas Sachse

Leo XIV.: Die Morgendämmerung der Desillusionierung
"Die Rede, die Leo XIV. an die Vertreter anderer kirchlicher Gemeinschaften und Religionen gerichtet hat, hat mich enttäuscht und traurig gemacht", schreibt AldoMariavalli.it (19. Mai). Er spricht von "der ersten Enttäuschung.
"Ich hatte auf eine Abkehr von den berüchtigten bergoglianischen Parolen über universelle Brüderlichkeit, Ökumene und Synodalität gehofft."
Aber: "Stattdessen bestätigte der Papst alles, und zwar indem er Bergoglios Dokumente wortwörtlich zitierte, einschließlich der unglückseligen Erklärung von Abu Dhabi."
Valli verweist auf mehrere Zitate aus der Rede von Leo XIV:
- "Eine der Stärken des Pontifikats von Papst Franziskus ist die universelle Brüderlichkeit. In diesem Punkt hat der Heilige Geist ihn wirklich 'gedrängt', Fortschritte zu machen."
- "Im Bewusstsein, dass Synodalität und Ökumene eng miteinander verbunden sind, möchte ich Ihnen versichern, dass ich die Bemühungen von Papst Franziskus zur Förderung des …

@Takt77
Dieses Recht hat jeder Katholik. So hat man das jedenfalls vor ca. 100 Jahren gesehen. Man muss natürlich etwas mehr als nur das Credo kennen. Wenn ich beispielsweise weiß, dass die Religionsfreiheit, im 19. Jahrhundert Gewissensfreiheit genannt, mit Berufung auf die Offenbarung vom hl. Pius IX. in Quanta Cura verurteilt wurde (unfehlbare Lehre des ordentlichen Lehramtes), dann MUSS jeder, der noch bei Verstand ist, die gegenteilige Behauptung in Dignitatis Humanae als Häresie erkennen. Da aber vom katholischen Lehramt NIEMALS eine Häresie ausgehen kann, folgt daraus zwingend, dass auf dem sog. 2. Vatikanum entgegen dem äußeren Schein nicht das katholische Lehramt gesprochen haben kann. Genau diese Häresie wird übrigens neben anderen bis heute von ,,Rom" propagiert und kann natürlich keinen Katholiken zu irgendwas verpflichten.

Andreas Sachse

Leo XIV.: Die Morgendämmerung der Desillusionierung
"Die Rede, die Leo XIV. an die Vertreter anderer kirchlicher Gemeinschaften und Religionen gerichtet hat, hat mich enttäuscht und traurig gemacht", schreibt AldoMariavalli.it (19. Mai). Er spricht von "der ersten Enttäuschung.
"Ich hatte auf eine Abkehr von den berüchtigten bergoglianischen Parolen über universelle Brüderlichkeit, Ökumene und Synodalität gehofft."
Aber: "Stattdessen bestätigte der Papst alles, und zwar indem er Bergoglios Dokumente wortwörtlich zitierte, einschließlich der unglückseligen Erklärung von Abu Dhabi."
Valli verweist auf mehrere Zitate aus der Rede von Leo XIV:
- "Eine der Stärken des Pontifikats von Papst Franziskus ist die universelle Brüderlichkeit. In diesem Punkt hat der Heilige Geist ihn wirklich 'gedrängt', Fortschritte zu machen."
- "Im Bewusstsein, dass Synodalität und Ökumene eng miteinander verbunden sind, möchte ich Ihnen versichern, dass ich die Bemühungen von Papst Franziskus zur Förderung des …

@Takt77
Das ist alles richtig, was Sie schreiben. Es hat in der Kirche schon alle möglichen Missstände gegeben, aber noch keine häretischen ,,Päpste ". Das ist eine neuartige Erscheinung der letzten Jahrzehnte und nicht zu vergleichen mit moralisch verkommenen Päpsten.
Erscheinungen zur Beurteilung von Recht- oder Unrechtmäßigkeit von Päpsten ist natürlich abzulehnen. Die katholische Lehre reicht dazu völlig aus.

Andreas Sachse

Leo XIV.: Die Morgendämmerung der Desillusionierung
"Die Rede, die Leo XIV. an die Vertreter anderer kirchlicher Gemeinschaften und Religionen gerichtet hat, hat mich enttäuscht und traurig gemacht", schreibt AldoMariavalli.it (19. Mai). Er spricht von "der ersten Enttäuschung.
"Ich hatte auf eine Abkehr von den berüchtigten bergoglianischen Parolen über universelle Brüderlichkeit, Ökumene und Synodalität gehofft."
Aber: "Stattdessen bestätigte der Papst alles, und zwar indem er Bergoglios Dokumente wortwörtlich zitierte, einschließlich der unglückseligen Erklärung von Abu Dhabi."
Valli verweist auf mehrere Zitate aus der Rede von Leo XIV:
- "Eine der Stärken des Pontifikats von Papst Franziskus ist die universelle Brüderlichkeit. In diesem Punkt hat der Heilige Geist ihn wirklich 'gedrängt', Fortschritte zu machen."
- "Im Bewusstsein, dass Synodalität und Ökumene eng miteinander verbunden sind, möchte ich Ihnen versichern, dass ich die Bemühungen von Papst Franziskus zur Förderung des …

@Libertas Ecclesiae
Doch, es steht uns sehr wohl zu, Irrtümer zu erkennen und daraus auch Konsequenzen zu ziehen, nämlich Leute als Nichtkatholiken zu erkennen, die überhaupt nicht in der Kirche sein können unabhängig von ihrer angemaßten Position. Noch vor nicht einmal 100 Jahren hat man den Laien das zugetraut und auch zugestanden. Warum soll das heute nicht mehr möglich sein? Fühlt sich da etwa eine gewisse Priesterbruderschaft auf die Füße getreten und sieht ihre Felle davonschwimmen?

Andreas Sachse
1:04:28

Montagsgespräch am Brandenburger Tor
12. Mai 2025

Eieiei, das hört sich aber ziemlich modernistisch und esoterisch an.
- sogenannte ,,Übernatur"
- erfahrbare Dimension des Seins
- ,,höre ich auf mein Herz, die Übernatur?" Wird hier etwa Herz mit Übernatur gleichgesetzt?
- ,,der Weg ist das Erleben" 🤔
Warum wurde das hier überhaupt eingestellt? Es gibt keinen Bezug zum katholischen Glauben. 🤷‍♂️