de.news

Deutsche Synode billigt Überwachungsmechanismus für Bischöfe - sogar Marx war dagegen

Zum Abschluss ihrer sechsten Vollversammlung in Stuttgart hat die deutsche Synodalversammlung am Samstag mit knapper Zweidrittelmehrheit einen Beschluss gefasst, der die für den Herbst geplante Einsetzung einer nationalen Synodalkonferenz vorsieht.
Der zentrale Streitpunkt war, ob das neue Gremium die Umsetzung der Synodenbeschlüsse in den Diözesen "überwachen" soll.
Selbst der Münchner Kardinal Reinhard Marx warnte vor der Schaffung einer übergeordneten Behörde, die die Bischöfe überwachen oder sich in die Leitung der Diözesen einmischen sollte. "Das will ich nicht", sagte Marx.
In ähnlicher Weise sagte der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, dass ein Kontrollorgan, das die Bischöfe beaufsichtigt, den katholischen Prinzipien widersprechen würde.
Bischof Josef Overbeck aus Essen zeigte sich zuversichtlich. Der Vatikan sei über das geplante Gremium informiert worden und er rechne mit einer Zustimmung in den kommenden Wochen.
Auf die Frage nach einer möglichen Ablehnung aus Rom sagte …More

322.1K
miracleworker

Kirche im Vollgas-Akt ihrer Selbstauflösung!

Franz Xaver

Selbstauflösung? Sehr richtig, allerdings nur der Häretiker, Apostaten und Schismatiker im Weihe- oder Laiengewande, jedoch nicht der una sancta catholica et apostolica ecclesia, denn diese ist mit Jesu Ewigkeitsgsrantie ausgestattet.

Gisela Mueller

Das alles hat mit katholisch nur noch den Namen gemein.

Eugenia-Sarto

Es stört mich, daß so viele Frauen dabei sind. Die wollen mitregieren und in Weiheämter eintreten.

Carlus shares this
254

Bilder wie diese hier sind es, welche die Menschen aus der Kirche treiben. Wodurch unterscheidet sich diese Versammlung überhaupt noch von der säkularen Welt?

Franz Xaver

Na ja, der Same ist halt bei denen, die der una sancta catholica et apostolica ecclesia den Rücken kehren, nur weil ein paar Hanseln Leitungsfunktionen besetzt haben und Häresien, Apostasien und Schismen verbreiten oder nicht verhindern, auf den Weg, den Steinboden oder in die Dornen gefallen - besinnt und schämt Euch und kämpft innerhalb der Katholischen Kirche, und seid Euch gewiss, Jesus wird auch mit Stricken tatkräftig unterstützen.

Heribert Nuhn

@Franz Xaver Wenn ich dem Unsinn nicht den Rücken kehre, unterstütze ich mit den Steuergroschen diesen Unsinn. Was bleibt mir?

Franz Xaver

ZB, dem Glauben und Tradition der Katholischen Kirche treu bleiben, beten, Sühneopfer bringen, brüderlich Zurechtweisung und kämpfen

Heribert Nuhn

@Franz Xaver Besorgen Sie mir mal Redezeit bei der Synode.

Franz Xaver

Kennen Sie die Empfehlungen Jesu betreffs geistige-geistliche Barmherzigkeit? Eines ist sicher: Eine Redezeit in der Synode des Widersachers gehört nicht dazu.

viatorem

Zwei meiner besten langjährigen Bekannten sind bereits aus der Kirche ausgetreten und ich habe keine Argumente mehr , sie wieder zur Rückkehr zu bewegen....und das belastet mich , aber leider immer weniger.
Ist nur gut, dass sie nicht woanders eine religiöse Heimat gesucht haben, denn dann kämen sie wohl vom Regen in die Traufe.

Franz Xaver

Wegen der Tatsache, dass geweihte Personen in kirchlichen Funktionen - bis hin zum Papstamt - glaubens-, traditions- und kirchenrechtswidrige Verhalten setzten, auszutreten oder nicht dagegen einschreiten, viatorem, halte ich für völlig falsch und nicht gottvertrauend, ja sogar feige.

viatorem

@Franz Xaver
"...ja sogar feige."
Als feige sehe ich mich nicht, aber meine Argumente für das Verbleiben in der Kirche sind mir momentan abhanden gekommen...momentan wohlbemerkt.
Diese Uneinigkeit , Zankerei (kein Streit, sondern Zank) , viele geduldete Häresien , der Regenbogenklamauk , Pachamama-Getue etc.etc. Zölibatzweifel, Frauenpriestertum , Bischöfe gegen Bischöfe, Priester gegen Priester , Zweckentfremdung vieler Gotteshäuser und noch so einiges Andere.
Es ist nun mal so und das kann ich auch nicht schönreden. Wer austritt kann auch wieder eintreten, die Weltkirche besteht ja nicht nur aus dem abtrünnigen Deutschland. Ich trete nicht aus , das ist momentan das einzige Argument, das ich meinen Bekannen entgegensetzen kann, daher habe ich selbstverständlich ein Gottvertrauen, dass alles sich wieder in die Richtige Richtung bewegen wird...zur rechten Zeit.
Viele die meinen ,jetzt auch noch den Papst schwächen zu müssen in der Annahme etwas Gutes und Gottgefälliges zu tun, die ganz fromm sind und viel beten, dabei das sich in einem sehr heftigen , zerstörerischen Sturm befindende Schiff Petri von außen noch mit Schmutz bewerfen . Sie wollen die wahre ,röm. kath.Kirche nicht anerkennen , ihr gut gemeinter Kampf besteht u.a. aus Hass, Hochmut, Ungehorsam , Überheblichkeit und Dauerangriffe gegen geweihte Geistliche, die ihnen nicht in den Kram passen.
Sie meinen , sich in der wahren kath. Kirche zu befinden , ohne Rom, und ohne Papst .
Es werden eines Tages die Richtigen aus der Mitte der Gläubigen und Kleriker hervorkommen die sich sehr bemühen werden , das Sinken des Schiffes zu verhindern ,um es wieder in seinen sicheren Hafen zu steuern.
Katholisch sein geht nur mit Papst und dieser braucht die Hilfe der Gläubigen, nicht ihre Besserwisserei.

Franz Xaver

Lasset uns beten:
O Herr, beschütze dein Volk, das auf die Fürsprache deiner Apostel Petrus und Paulus und der übrigen Apostel vertraut, und nimm es immerdar in deine Hut.
O Herr, wir bitten dich um den dauernden Beistand aller deiner Heiligen. Da wir ihrer Verdienste gedenken, so lass uns ihren Schutz erfahren. Schenke unseren Zeiten deinen Frieden und wehre ab von deiner Kirche jegliche Bosheit. Leite huldvoll und sicher unser und aller deiner Diener Wandel, Wirken und Wollen. Verleihe unseren Wohltätern die ewigen Güter und schenke allen verstorbenen Gläubigen die ewige Ruhe. Durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Ursula Sankt shares this

Selbst der Münchner Kardinal Reinhard Marx warnte vor der Schaffung einer übergeordneten Behörde, die die Bischöfe überwachen oder sich in die Leitung der Diözesen einmischen sollte. "Das will ich nicht", sagte Marx.

4390
Ursula Sankt

Kardinal Woelki: Meine große Sorge ist, dass es derzeit in Deutschland einen schleichenden Versuch gibt, eine neue Ekklesiologie und eine neue Anthropologie durchzusetzen, die nicht mehr im Einklang mit dem Glauben und den Lehren der Weltkirche stehen.

viatorem

Diese Sorge ist leider berechtigt.

Marienfloss

Zu lange geschlafen!

Doch Jesus wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden und eine Stadt und eine Familie, die in sich gespalten ist, wird keinen Bestand haben. Mt 12, 25

Francesco 95

Rom wird Bätzing nie exkommunizieren, weil Bätzing für Rom als Ablenkung dient. Währenddessen alle auf Bätzing konzentriert sind, treibt Rom dieselbe Agenda wie Bätzing, nur halt mit viel Hobig um den Mund. Eine Exkommunikation wäre kirchenrechtlich so oder so ungültig, da ein Usurpator 2.0 Leo, kirchenrechtlich gesehen, keine Binde- und Lösegewalt besitzt.

Franz Xaver

Haha, ein dogmatischer und kanonischer Blindgänger schreibt etwas von Exkommunikation, Binde- und Lösegewalt, das ist köstlich dumm.

Francesco 95

𝐒𝐭.𝐆𝐚𝐥𝐥𝐞𝐧-𝐌𝐚𝐟𝐢𝐚
Es war eine geheime Gruppe, die 1996 in Kanton St.Gallen (Schweiz) von Kardinal Ivo Führer, gegründet wurde. Diese habe aus Kardinälen und Bischöfen bestanden und sich ab 1996 in regelmässigen Abständen getroffen – in aller Heimlichkeit. Bisweilen sollen dem klandestinen Zirkel 45 Geistliche angehört haben.
Gemäss der Biografie fand das erste Treffen 1996 in St. Gallen statt. Initianten waren der damalige St. Galler Bischof Ivo Fürer und der damalige Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Martini, der als «Anti-Papst» galt. Es waren liberale Kirchenmänner, die sich eine fundamentale Reform der katholischen Kirche wünschten. Ihnen gehörte auch Jorge Mario Bergoglio an, der heutige Anti-Papst Franziskus. Intern nannten die Geistlichen ihre Gruppe laut den Biografen «Mafia». Ihre Treffen hätten sie jeweils als spirituellen Urlaub getarnt.
Als 2005 Papst Johannes Paul II. starb, versuchte die «St. Galler Gruppe» ein erstes Mal, Bergoglio in Position zu bringen. Die Gruppe unterlag jedoch knapp: Papst wurde der konservative Deutsche Joseph Ratzinger, später Benedikt XVI. Laut den Biografen hatte die St. Galler Gruppe fortan den Sturz Papst Benedikt XVI zum Ziel.
Beim Bistum St. Gallen bestätigte man das Treffen der Geistlichen. «In der Zeit zwischen 1996 bis 2006 fanden jährlich Treffen zwischen Kardinälen und Bischöfen in St. Gallen statt,» so Bistumssprecherin Sabine Rüthemann gegenüber 20 Minuten.
Der ehemalige Pressesprecher von Kardinal Cormac Murphy-O'Connor, Austen Ivereigh berichtet in seiner Papstbiographie, dass die ultraliberalen Kardinale Murphy O'Connor, Kasper, Danneels und Lehmann im Vorfeld des Konklave 2013 die Wahl von Kardinal Bergoglio organisiert hatten. Ein solches Vorgehen ist nach den Regeln des Konklaves verboten.
„Die Gruppe wollte eine drastische Reform der Kirche, die viel moderner und näher am Zeitgeist sein sollte, mit Jorge Bergoglio als ihrem Oberhaupt. Sie haben bekommen, was sie wollten,“ so Colonna.
„Eine geheime Sekte von Kardinälen hat offen mit ihrem Stolz geprahlt und Arroganz bis hin zur Verschwörung gegen die katholische Kirche „Die
Gruppe wollte eine drastische Reform der Kirche, um sie viel moderner zu machen, und Kardinal Jorge Bergoglio sollte sie leiten."
- Kardinal Danneels, 24. September 2015. Ex-Mitglied der St.Galler-Mafia.
Kanonisches Recht Nr. 81
Die Kardinalwahler enthalten sich ieder Form von Pakten, Vereinbarungen, Versprechen oder anderen Verpflichtungen jeglicher Art, die sie dazu verpflichten könnten, einer oder mehreren Personen ihre Stimme zu geben oder zu verweigern. Sollte dies tatsachlich geschehen, auch unter Eid, beschließe ich, dass eine solche Verpflichtung null und nichtig ist und dass niemand verpflichtet ist, sie einzuhalten; und ich verhänge hiermit die Strafe der Exkommunikation late sententiae (automatisch).

Daß Marx dagegen ist, könnte auch von privatem Interesse sein.

@Franz Xaver Der Spruch lautet:
"Nur die dümmsten Kälber
wählen sich ihren Metzger selber!"

Franz Xaver

Der Spruch ist kein Zitat. Meinen Sie nicht, Bethlehem 2014, dass es präpotent ist, meinen Spruch zu korrigieren? Mein Spruch lautet, diesmal als Zitat mit Anstrichen versehen: "Nur dumme Schafe suchen sich ihre Schlächter selber aus".

@Franz Xaver Wenn es seit Jahrzehnten einen weitverbreiteten Sinnspruch in Reimform gibt: glauben Sie nicht, daß es präpotent ist, einen eigenen, reimlosen, inhaltlich ähnlichen zu formen?
Aber bitten: wenn Sie unbedingt wollen...

Franz Xaver

Aber hallo, einen eigenen Sinnspruch zu formen, soll präpotent sein? Einen fremden Spruch zu korrigieren, ja, das ist präpotent.

Bethlehem 2014

@Franz Xaver Auf jeden Außenstehenden wird es so wirken, als wollten Sie "einen fremden Spruch .. korrigieren". In Ihren Augen ist das präpotent.

Franz Xaver

Jeder Außenstehende soll also meinen Willen, eine Spruch korrigieren zu wollen, erkennen? Ich stimme Ihnen mit der Maßgabe zu, dass es sich dabei allerdings nur um solche handelt, die sich im Umfeld befinden und von der Präpotenz nähren.

Bethlehem 2014

@Franz Xaver Beschränke ich mich halt darauf: "Jeder gebildete Außenstehende..."

Franz Xaver

Danke für die Aufklärung der Beschränkung.

Nur dumme Schafe suchen sich ihre Schlächter selber aus.

Tagespost: Vor allem die Besetzung der geplanten Synodalkonferenz entpuppt sich schon ein halbes Jahr vor ihrer Konstituierung als schier unerschöpfliches Minenfeld: Frauenquote? Jugendquote? Hauptamtliche oder Personen, die die Bandbreite des katholischen Lebens repräsentieren?
Weiter weg sein kann man nicht von einer offenen, einladenden Kirc