Erfahrene ÖDP-Kommunalpolitiker als Ratgeber für Politik-Einsteiger / Bei Onlineevent verraten Parteiprofis Tipps und geben Rat, wie Politik die Welt vor der Haustür verändern kann. /Kritischer Kommentar zur ÖDP
Pressemitteilung, bitte den Kommentar beachten:Die Welt verbessern, beginnt mit dem eigenen Engagement – meist zuhause oder vor der eigenen Tür. Diesen Leitspruch nehmen Mitglieder der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) ernst. Sie geben ihr Wissen nun weiter, damit auch andere ihre (Um)Welt mitgestalten können.
Bei einer Onlineveranstaltung der Parteizeitschrift ÖkologiePolitik stehen erfahrene Kommunalpolitiker der Naturschutzpartei allen Teilnehmenden Rede und Antwort, geben Tipps und raten aus eigener Erfahrung, wie sich unser aller Welt verändern lässt. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift dreht sich schon alles um Kommunalpolitik. Es werden ÖDP-Mitglieder vorgestellt, die seit Jahren auf lokaler Ebene engagiert sind.
Mit einer weiteren Online-Veranstaltung der Reihe „ÖkologiePolitik im Dialog" will die Redaktion das Thema zusätzlich vertiefen und um eine Diskussion zu individuellen Fragen erweitern. Die Teilnahme steht allen Interessierten über die Partei hinaus offen. Sie ist über
bbbserver - Videoconferencing with Big Blue Button erreichbar und beginnt am
26. Januar 2026
um 19 Uhr.
Telefonische Teilnahme ist unter der Rufnummer 02195 9449 964 mit dem PIN 432 080 533 ebenfalls möglich.
Fragen beantworten an diesem Abend:
Frank Deworetzki, seit 2016 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Herborn (Hessen), aber schon seit 2001 im Ortsbeirat des Stadtteils Uckersdorf und seit 2008 Ortsvorsteher (zum ÖP-Beitrag).
Michael Finger, seit 2020 Mitglied des Gemeinderats Oberstdorf (Oberallgäu) (zum ÖP-Beitrag).
Inga Hager, seit 2020 Mitglied des Stadtrats Nürnberg (Mittelfranken) (zum ÖP-Beitrag).
Willi Reinbold, lange Jahre Ortsvorsitzender in Eichstätt (Oberbayern). Seit 1996 sitzt er für die ÖDP im Eichstätter Kreistag, seit 2002 im Eichstätter Stadtrat (zum ÖP-Beitrag).
Dr. Claudius Moseler, ÖDP-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Mainz (Rheinland-Pfalz) und seit 2014 Ortsvorsteher im Mainzer Stadtteil Marienborn (zum ÖP-Beitrag).
Peter Seubert, seit 2008 Mitglied des Gemeinderats von Parkstetten. Zudem ist er dort 3. Bürgermeister und Kultursprecher.
Claudia Wiest, seit 2020 Mitglied im Kreisrat des Landkreises Regensburg.
Kommentar von Felix Staratschek
Star der Runde dürfte Claudius Moseler sein, der es geschafft hat in Mainz eine etablierte ÖDP-Fraktion aufzubauen und als Generalsekretär der ÖDP Fachmann für alle Themen der ÖDP ist. Und Mainz ist nicht irgendein Ort, dort hat "An der Goldgrube", Nomen est Omen, die Firma Biontech ihren Sitz. Und was die verkaufen bezeichnen viele als Giftspritzen.
Die ÖDP tritt im Frühjahr 2026 zu den den Landtagswahlen in Baden Württemberg und Rheinland Pfalz an und ist auch in einem Großteil von Bayern zur Kommunalwahl wählbar.
Drei ÖDP-Vertreter aus Bayern erlauben es auch, fragen zur Kommunalwahl in Bayern zu stellen. Und Claudius Moseler ist Landtagskandidat der ÖDP.
Es geht natürlich hier um Kommunalpolitik. Aber mit etwas Geschick kann man viele Themen kommunalpolitisch verpacken oder in einem Nebensatz in einer Frage auch mal was einbauen, was die Kommunalpolitik überschreitet.
Vor allem für Claudius Moseler stellt sich die Frage, wie er damit umgeht, dass der Schaden, den eine als Impfung verkaufte experimentelle Gentherapie angerichtet hat von Mainz ausging und der Stadt eine ungeahnten Zufluss an Gewerbesteuer brachte. Ich nenne das Blutgeld, an dem sich die Stadt Mainz berauscht und entschuldet hat. Trotzdem ist die Stadt schon wieder in den Miesen.
Warum geht die ÖDP gegen Gentechnik in der Landwirtschaft auf die Barrikaden, akzeptiert aber, dass man dem Menschen fremde Gene injeziert, statt mal die Ursachen von Vulnerabilität anzugehen?
Geht man die aktuellen Wahlprogramm der ÖDP durch und gibt da Suchworte ein, wird man nicht oder kaum fündig. RKI-Leaks und Corona-Enquete-Kommission scheinen die ÖDP nicht zu interessieren. Die Partei hat die Themen verschlafen, Moseler hat die Impfung sogar als "wertvoll" bezeichnet und so scheint man in der ÖDP die Decke des Schweigens über das Versagen legen zu wollen.
Auch bei anderen Themen versagt die ÖDP. Auf deren Seiten fand das Bürgerbegehren "Bahnhof mit Zukunft" zu Stuttgart 21 nicht statt, zur Landtagswahl hat die ÖDP kein klares Bekenntnis zum Erhalt des ganzen Kopfbahnhofs, um eine Verkehrswende hin zu massiv mehr Zugverkehr möglich zu machen. Nur für die Gäubahn sollen ein paar Gleise liegen bleiben.
Das Selbstverständnis der ÖDP ist es sich als politischer Arm der ökologischen Bewegung zu verstehen.
Ist es ökologisch eine Gen-Gift-Spritze als wertvoll zu bezeichnen und nichts zu Vitamin D und Co zu sagen?
Ist es ökologisch, die Chancen nicht zu nutzen, Parteiziele außerparlamentarisch zu erreichen, wie "Bahnhof mit Zukunft"? Da hätte die Landespartei die Bundespartei um Hilfe bitten müssen, während des Volksbegehrens gleichzeitig die Unterschriften für die Wahlzulassung zu sammeln. Es fehlten 165 Unterschriften für ein erfolgreiches Bürgerbegehren, die ÖDP bräuchte 500 Unterschriften um vier aufgestellte Kandidaten zur Zulassung zu bringen. Beides zusammen zu machen wäre eine enorme Synergie und die ÖDP hätte den Ausschlag für einen Erfolg des Bürgerbegehrens geliefert und könnte sich nun damit rühmen. "Ehrliche Politik ist wählbar" warb die ÖDP mal. Wenn die ÖDP zu sich selber ehrlich ist, gesteht die ihre Versagen ein und gelobt Besserung. Bei Corona und Stuttgart 21 hat die ÖDP ihre Unschuld verloren ganz ohne Parlamentssitze und Koalitionszwänge. Das sollte mindestens als Warmschuss verstanden werden dass auch die ÖDP aufpassen muss, nicht ihre Ziele und Versprechen zu verraten.
Ihre Frage am Montag kann dazu beitragen, Sie können diesen Beitrag in digitalen Medien verbreiten. Leider bin ich am Montag Abend verhindert und kann das nicht selber machen. Aber Sie können hier davon berichten, was Sie gefragt haben und was Sie ausgelöst haben.
Wahlprogramme, Landtagswahl 2026:
Rheinland Pfalz
oedp-rlp.de/…/Programm_OEDP- …
und
ÖDP Rheinland-Pfalz: Landeswahlprogramm
Baden Württemberg
oedp-bw.de/…lpp26-31/KORR_AG_08-01- …
und
ÖDP Baden-Württemberg: Landtagswahl Baden- …